Wie Sie die 7 häufigsten Kreativitätsvampire bekämpfen

  • 11. Mai 2021

So werden Sie ein kreativer Unternehmer

Gefragt ist vor allem Kreativität, denn nur die bringt die Innovation, die für das Wachstum bzw. das Überleben einer Firma unbedingt notwendig ist. Deshalb – lassen Sie sich nicht von den folgenden 7 Kreativitätsvampiren unterkriegen:

1. Kreativitätsvampir "Zweifel": "Das schaffe ich nie!"

Formulieren Sie den Zweifel so um, dass Sie eine Ermutigung erfahren: "Ich weiß, dass ich es schaffe, weil ich mich intensiv mit dieser Aufgabe beschäftige."

2. Kreativitätsvampir „Angst“:

Sie können keinen klaren Gedanken fassen, fühlen sich wie erstarrt. Spielen Sie gedanklich "Worst case-Szenarien" durch: "Was könnte mir im allerschlimmsten Fall passieren?" So machen Sie sich mit den Risiken vertraut und überlegen sich Strategien, wie Sie diesen begegnen wollen.

3. Kreativitätsvampir "Routine":

"Das habe ich schon immer so gemacht." Oder: "Das ist eben so." Jedes Mal, wenn Sie einen solchen Beharrungs-Satz denken oder laut aussprechen, überprüfen Sie, ob Routine im akuten Fall tatsächlich hilfreich und entlastend ist.

4. Kreativitätsvampir "Expertentum":

Es ist schwierig, bestehendes Wissen erneut infrage zu stellen, wenn man bereits auf hohem Niveau angelangt ist. Üben Sie sich täglich darin, zuerst viele Fragen zu stellen – auf die Sie zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Antwort geben müssen.

5. Kreativitätsvampir "Informationsflut":

Wenn Sie sich und Ihren Schreibtisch mit Informationen zuschaufeln, ist dies kein Anreiz zum Anfangen, sondern ruft inneres Fluchtverhalten hervor ("Hilfe, ich ersticke – nichts wie weg!").

Sammeln Sie Informationsmaterial zu festgelegten Phasen. Dann verordnen Sie sich einen "Redaktions-Schluss" und nehmen nichts mehr an. Nun sichten, strukturieren und verarbeiten Sie die zur Verfügung stehenden Informationen. Erst danach beginnen Sie, falls nötig, erneut mit dem Sammeln.

6. Kreativitätsvampir "Entweder-oder-Denken":

Anzuerkennen, dass mehrere Sichtweisen und Lösungsmöglichkeiten bestehen, heißt nicht, dass immer alles umgesetzt werden muss. Trainieren Sie Ihre Perspektivwechsel-Fähigkeit.

Tipp: Googlen Sie doch einfach mal nach der Osborn-Methode. Der Werbefachmann Alexander Osborn hat eine Liste von Fragen entwickelt, mit deren Hilfe Sie eine bestehende Situation spielerisch und systematisch zugleich aus anderen Perspektiven zu betrachten lernen.

7. Kreativitätsvampir "Stress":

Finden Sie Ihre individuellen Stressquellen heraus, und entwickeln Sie Strategien im Umgang damit. Sorgen Sie für Entspannung und Ausgleich, machen Sie gezielt Pausen.

Quelle: wirtschaftswissen.de

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