Werbemittel: USB-Sticks – nein Danke

  • 29. Mai 2019

Doch als Werbemittel im B-to-B-Bereich sollte man den Datenspeicher für die Tasche trotz seiner großen Beliebtheit nicht mehr einsetzen.

USB-Stick als Werbemittel: Deshalb sollten Sie besser darauf verzichten

Tatsache: Die kleinen USB-Sticks sind begehrt und gehören zu den meistverschenkten Werbemitteln. Die Werbemittelbranche bietet eine Vielzahl von Modellen, die je nach Ausführung als preiswertes oder hochwertiges Geschenk überreicht werden können.

Doch es gibt eine Kehrseite: In vielen – vor allem größeren – Firmen werden Sie mit einem USB-Stick als Werbegeschenk keine Freude, sondern vielmehr Entsetzen auslösen.

USB-Sticks verstoßen gegen Datenschutzrichtlinien

Denn den Datenschutzbeauftragten größerer Unternehmen sind USB-Sticks schon lange ein Dorn im Auge. Warum? USB-Sticks können Viren einschleppen, Spionageprogramme starten und leicht verloren gehen. Daher ist in vielen Unternehmen der Einsatz von USB-Sticks inzwischen sogar verboten.

In anderen Unternehmen dürfen nur betriebliche USB-Sticks verwendet werden. Die beinhalten dann meist eine Zusatz-Software, die registriert, an welchen Rechnern der USBStick verwendet wurde, und sind nur nach Passworteingabe einsetzbar.

Wann USB-Sticks als Werbemittel sinnvoll sind

Tipp: Deshalb sollten Sie USB-Sticks als Werbegeschenk nur noch dann einsetzen, wenn Sie diese an Privatleute verteilen. Dort sind USB-Sticks nach wie vor als Geschenk willkommen.

Fazit: In immer mehr Unternehmen ist man nun für die Gefahr, die vom Einsatz der USB-Sticks ausgeht, sensibilisiert. Das Risiko, dass ein USB-Stick als Werbegeschenk abgelehnt wird, steigt, vor allem in Branchen, die ein höheres Sicherheitsbewusstsein haben.

Bei Banken, Versicherungen, Behörden, IT-Service-Anbietern oder in den großen Konzernen kommen Sie mit USB-Sticks nicht mehr an. Im Privatbereich ist der Stick jedoch nach wie vor ein begehrtes Werbegeschenk.

 

 

Quelle: wirtschaftswissen.de

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